Bildübersicht zur 30. GFMK-Sitzung

Die Frauen- und Gleichstellungsministerinnen der Länder sehen sich sowie die Politik in Bund und Ländern in der Verantwortung, die aus der Corona-Krise erwachsenen Chancen für mehr Geschlechtergerechtigkeit jetzt zu nutzen. In einer Videokonferenz hat sich die Minister*innen-Runde aus 16 Bundesländern unter Vorsitz der saarländischen Frauenministerin Monika Bachmann (CDU) auf einen Forderungskatalog an die Adresse der Politik verständigt, mit denen auf der Grundlage der bekannten gleichstellungspolitischen Problemlagen "die Krise zu einem Gewinn für die Gleichstellung von Frauen und Männern" wird. mehr...

In der Krise betreuen meist wieder Frauen die Kinder. - Bild: PxHere

In der Corona-Krise verschärfen sich soziale Ungleichheiten. Besonders Menschen mit geringem Einkommen sorgen sich vermehrt um ihre Lebensgrundlage und ihren Job. Ehepaare nehmen verstärkt zu traditionellen Rollenbildern Zuflucht. Häufiger als sonst betreuen Mütter die Kinder, anstatt arbeiten zu gehen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Hans-Böckler-Stiftung. mehr...

Das Urteil des Thüringer Verfassungsgerichtshofes, mit dem die Paritätsregelung des Landeswahlgesetzes für nichtig erklärt wurde,hat heftige Reaktiionen unter Jurist*innen ausgelöst. Für die Präsidentin des Deustchen Juristinnenbundes, Professorin Maria Wersig, ist mit diesem ersten gerichtlichen Urteil die Debatte nicht beendet. Der Deutsche Frauenrat bezeichnete den Erfurter Richterentscheid als herben Rückschlag für die Demokratie. Nun sei das Bundesverfassungsgericht gefordert. mehr...

Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) ist es mit ihrer am Mittwoch vom Kabinett beschlossenen "Gleichstellungsstrategie der Bundesregierung" erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik gelungen, alle Ressorts auf die Umsetzung gleichstellungspolitischer Maßnahmen in ihren jeweilen Bereichen zu verpflichten. Die Ministerin äußerte sich auf zwd-Nachfrage auch zu den Themen "Ehegattensplitting" und "Gender Budgeting". Von den Gewerkschaften und Frauenverbänden wurde die Strategie grundsätzlich begrüßt, ihnen wie auch der Bundestagsopposition gehen die vereinbarten Strategieschritte nicht weit genug. mehr...

Auf viele Kinder wirkt die Krise belastend. - Bild: .Pixabay / christ Poe

Der Lebensalltag von Schüler*innen ist in der Corona-Krise schwieriger geworden. Ihr psychisches Wohlbefinden hat sich verschlechtert, der Schulunterricht belastet sie stärker als sonst, und zu Hause gibt es häufiger Streit. Vor allem sozial benachteiligte Kinder haben vermehrt seelische Probleme. Das geht aus der COPSY-Studie zur psychischen Gesundheit von Kindern während der Epidemie hervor. mehr...

Flüchtlingskinder lernen unter erschwerten Bedingungen. - Bild: Wikimedia / UK Dep. for Intern. Develop.

Geflüchtete Kinder haben es in der Corona-Krise besonders schwer: In den Sammelunterkünften ist ihre Gesundheit nicht immer geschützt, Konflikte verschärfen sich. Die ungleichen Bildungschancen der Flüchtlingskinder drohen sich weiter zu verschlechtern. Flüchtlingsverbände und Erziehungsgewerkschaft fordern von den Bundesländern Maßnahmen, um für die Schüler*innen die Teilhabe an der Bildung zu gewährleisten. mehr...

Frauen haben ein Altern in Würde verdient. - Bild: Pixabay / Vlad Vasnetsov

Bei der neuen Grundrente soll es für Geringverdiener*innen einen Aufschlag auf die bisherige Rente geben – als gerechte Anerkennung für langjährige harte Arbeit. Aus Sicht der SPD ist die Grundrente ein „sozialpolitischer Meilenstein“. Einen wichtigen Schritt, doch keine verlässliche Hilfe gegen drohende Altersarmut erkennen Frauenvereine, Sozialverbände und Gewerkschaften in der Rentenreform. mehr...

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