8. Februar 2019
(no).
Selbstbestimmte Familienplanung ist ein Menschenrecht! Doch das gilt nicht für alle. Gleichberechtigt ist nicht jede Frau beim Zugang zu Verhütungsmitteln wie Pille, Verhütungspflaster oder -stäbchen, Hormon- oder Kupferspirale. Frauen mit geringem Einkommen sind die Leidtragenden. Denn im Kontext des GKV-Modernisierungsgesetzes ist die Wahl der Verhütungsmethode zu einer Frage des Geldes geworden. mehr...
8. Februar 2019
(ig).
Heftiger hätte die Schelte über den Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums zur Neuregelung des Paragrafen 219a kaum ausfallen können. Die SPD habe sich, so das Urteil des Kommentators des ARD-Hauptstadtstudios Thomas Kreutzmann, in dieser Frage nicht gegen die Union durchgesetzt. Vielmehr stehe sie „jetzt als windelweiche Kompromisspartei dar, die den Frauen keinen wirklichen Fortschritt in einem sehr wichtigen Bereich ermöglicht.“ mehr...
7. Februar 2019
(md).
Das Bundeskabinett hat am Mittwochmorgen den Referentenentwurf der Bundesregierung zur Reform des § 219a StGB gebilligt. Kritiker*innen lassen von ihren Forderungen nach einer Streichung derweil nicht ab. mehr...
6. Februar 2019
(zwd).
Bereits seit Dezember 2017 liegt dem Bundestag eine Entschließung des Bundesrates vor, in der die Bundesregierung aufgefordert wird, gesetzliche Voraussetzungen zu schaffen, „dass allen Frauen ein gleichberechtigter Zugang zu Verhütungsmitteln ermöglicht wird." Im Juni vergangenen Jahres haben Grüne und Linke mit eigenen Anträgen nachgelegt. Im Zuge der Debatte um die Reform des § 219a ist Bewegung in die Sache gekommen. mehr...
6. Februar 2019
(zwd).
Liebe Abonnent*innen, die aktuelle Ausgabe Nr. 366 des zwd-POLITIKMAGAZINs steht hier für Sie zum Download (PDF) zur Verfügung. mehr...
5. Februar 2019
(md).
Zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (engl. FGM, Female Genital Mutilation) am 6. Februar plant der Berliner Senat den Ausbau bestehender Beratungs- und Hilfsangeboten sowie eine Koordinierungsstelle für Opfer. Für Frauen- und Menschenrechtsorganisationen längst überfällig: So mache gerade der Zuzug von Mädchen und Frauen aus gefährdeten Regionen diese Menschenrechtsverletzungen auch zu einem Problem der Bundesrepublik. mehr...
31. Januar 2019
(jt).
Sexarbeiter*innen in Deutschland müssen sich ab dem Alter von 21 Jahren einmal jährlich einer gesundheitlichen Beratung unterziehen. Im hessischen Marburg wurde der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamts mit dieser Aufgabe betraut. Doña Carmen, ein Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten, erhebt nun schwere Vorwürfe der Diskriminierung und Stigmatisierung von Anbieter*innen sexueller Dienstleistungen an die politisch Verantwortliche. mehr...
Aus technischen Gründen ist die zwd-Ausgabe 394 erst jetzt online. Im Mittelpunkt stehen die Themen "Gewalt gegen Frauen" (Femizide/Sprache), Zukunft der Sprachkitas, Chancengleichheit & Geschlechtergerechtigkeit und ein bildungspolitischer Weckruf.